Vilnius Academy of Art in Kooperation mit dem Litauisch-Deutschen Forum in Vilnius, der Kunsthochschule für Medien Köln und der Nida Art Colony in Neringa organisieren den Projekt "CouchSurfing" Mit dem 6. Labor setzt das Projekt Migrating Art Academies (MigAA) seine Aktivitäten fort - hin zur Synthese aus Mobilität, Kunst und Wissenschaften. Das CouchSurfing Laboratorium bringt dabei mehr als 10 Europäische Kunstuniversitäten und andere Kulturinstitutionen zusammen, um den Rahmen für ein Kooperationsmodel zu finden, welches angehenden Künstlern und Künstlerinnen professionelle Wissensvermittlung und praktikable Mobilität anzubieten kann. Das momentan skizzierte Netzwerk von Kulturorganisationen bietet ein günstiges Modell für die künstlerische Kollaboration und ein Lehrangebot basierend auf dem Prinzip des "CouchSurfing", der beliebten Praxis per Internetvermittlung von Schlafplatz zu Schlafplatz zu ziehen. Das CouchSurfing Labor wird dafür diesen Sommer in der Nida Art Colony an der litauischen Ostseeküste residieren. Repräsentanten von 13 Kunstuniversitäten aus 10 Europäischen Ländern nehmen daran teil - aus Litauen, Norwegen, Grossbritannien, Estland, Frankreich, Deutschland, Finnland, Polen, Schweden und Belgien. Program 17. Juli 2011 16:00 Prof. Vytautas Landsbergis on Fluxus 18:00 Performance Video-Dinner 18.-21. Juli 2011 10:00-14:00 Workshop (participants only) 20. Juli 2011 Live streaming (over internet; follow announcements on the website) 10:00-14:00 Seminar 21. Juli 2011 Live streaming (over internet; follow announcements on the website) 10:00-14:00 Seminar Mehr Informationen: http://www.migaa.eu Kontakt: Mindaugas Gapševičius, mindaugas@migaa.eu, Tel. +49 179 5462260
MigAA-Couch-Surfing-de.doc (81.00 KB) INTERNATIONALE KONFERENZ „LITAUEN-DEUTSCHLAND-KALININGRAD: EINE NÜTZLICHE NACHBARSCHAFT" 27.Mai 2011, Klaipėda
Der Verband Litauisch-Deutsches Forum, die Universität zu Klaipėda und der Verband „Baltijos slėnis" veranstalten am 27. Mai in Klaipėda eine internationale Konferenz „Litauen- Deutschland - Kaliningrad: nützliche Nachbarschaft". Das geplante Programm wurde vom Außenministerium Litauens bewilligt. Die Konferenzveranstalter haben sich als Ziel gesetzt, Vertreter aus der Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur zusammenzubringen, um die Gesellschaft auf die Möglichkeiten der Zusammenarbeit aufmerksam zu machen. Ziel dieses Projektes ist, internationale wirtschaftliche, kulturelle und wissenschaftliche Zusammenarbeit der Ostseeanrainerstaaten zu intensivieren, um zur Erschaffung der ökologisch nachhaltigen, prosperierenden, attraktiven und sicheren Ostseeregion beizutragen. Auf dieser internationalen Konferenz kommen Teilnehmer der nationalen und internationalen Ebene aus Deutschland und anderer Ostseeanreinerregionen zusammen. In den Diskussionen wird nach Lösungen und neuen Formen der wirtschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Zusammenarbeit gesucht. Hiermit laden wir Sie zur aktiven Teilnahme an dieser Veranstaltung ein. Programm de.doc (641.50 KB) Anmeldung
LITAUISCH-DEUTSCHES FORUM Die Idee zur Gründung des „Litauisch-Deutsches Forum“, einer nichtstaatlichen Organisation, wurde am 22. November 2004 beim Treffen der beiden Staatspräsidenten Horst Köhler und Valdas Adamkus geboren. Das Forum soll zur Stärkung der bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Litauen beitragen. 2005 entstand eine Arbeitsgruppe, die die Gründungsidee anhand folgender Fragen weiter entwickelte: wie soll das Forum aussehen, welche Ziele sollen erreicht und welche Aufgaben sollen gelöst werden, wie kann man für das Forum möglichst viele Interessenten aus beiden Ländern gewinnen. Obwohl die Gründungsidee in den Diskussionen von Politikern entstanden ist, war es von Anfang an klar, dass das Forum ohne Unterstützung durch die Wissenschaftler, Künstler und die Geschäftsleute seine Grundidee – die Beziehungsintensivierung zwischen beiden Ländern – nicht verwirklichen kann. Es wurde beschlossen, dass die drei Sektoren Politik, Wirtschaft, Kultur und Bildung gleiches Gewicht im Forum haben werden. Mit der Forumsgründung und seiner Tätigkeit verbinden sich große Hoffnungen. Im Lauf der Geschichte waren Litauen und Deutschland praktisch die ganze Zeit Nachbarn. Das beide Länder verbindende Element war die Ostsee. Die Beziehungen zwischen Litauen und Deutschland waren von Zeit zur Zeit unterschiedlich und sie können heute nicht einseitig bewertet werden. Der Fall der Berliner Mauer und die „singende Revolution“ in Litauen ermöglichten eine neue Ära, in der zunächst die politische Zusammenarbeit zunahm. Die Ziele des Forums im Bereich der Politik sind unter anderem die Unterstützung der Einigungsprozesse im Ostseeraum, politisch-praktische Unterstützung der Integration der neuen EU-Mitgliedsstaaten und Mitarbeit bei der Entwicklung und Verwirklichung der EU-Politik im Bezug auf die neuen EU-Nachbarn im Osten. Der Status Litauens als Mitglied der NATO und der EU erweitert die Verantwortung des Landes für das Fördern der demokratischen Werte auf der Welt und für die positive Entwicklung der Beziehungen zwischen den Ländern, Kulturen und Zivilisationen. Während seiner Tätigkeit in den euroatlantischen Strukturen und Organisationen muss Litauen eine aktive Außenpolitik betreiben und vor allem die Integration der Länder der EU vertiefen. Das „Litauisch-Deutsche Forum“ soll die Verwirklichung der oben genannten politischen Ziele erleichtern. Das Forum soll über die politische Zusammenarbeit der beiden Länder unterichten, neue Formen der regionalen Zusammenarbeits initiieren, die wiederum die Länder im West-, Mittel- und Osteuropa verbinden sollen, und ein Forum für die Diskussionen der Nichtregierungs- Organisationen in Litauen mit deren Partnern in Deutschland sein. Einer der wichtigsten politischen Tätigkeitsbereiche des Forums ist die Unterstützung der demokratischen Prozesse in den neuen EU-Nachbarländern.
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